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Fräsmaschine für Isolierungsteile aus Styropor
Ein Hersteller von Wärmedämmungen für das Baugewerbe fertigt neben Serienrodukten auch Sonderanfertigungen. Während er bei Serienprodukten auf in Form geschäumte Styroporteile zurückgreifen kann müssen diese für Sonderanfertigungen "aus dem Vollen" gefräst werden.
Erforderlich sind Schlitze in verschiedenen Breiten und frei einstellbarem Abstand unter einem Winkel von 45°- 90° in zwei Richtungen sowie einige Sonderkonturen, auch quer zu den Nuten.
Die Fräsmaschine besteht aus einem Schweissgestell mit Absaugwanne für den Styroporabfall, einer höhen- und 45°-neigverstellbaren Frässpindel (1kW, Sofortstop über Motorbremse bei Not-Aus) und dem verschiebbaren und je 45° schwenkbaren Frästisch mit 10 einstellbaren und wegklappbaren Anschlägen.
Der Bediener schiebt die Anschläge auf ihre durch eine Zeichnung des zu fertigenden Styroporteiles definierten Positionen und klappt sie anschließend, bis auf den ersten, weg. Am ersten Anschlag legt er den Styroporrohling an und schiebt in zusammen mit dem Frästisch gegen die Frässpindel, wobei der Fräser die Nut einfräst. Die Nuttiefe wird durch den einstellbaren Weg des Tisches bestimmt. Dieses wiederholt er unter Zuhilfenahme der weiteren Anschläge bis alle Nuten eingefräst sind.
Schräge Nuten können in der Horizontalen durch Schwenken des Tisches und in der Vertikalen durch Neigen der Frässpindel gefräst werden.
Für Bearbeitungen quer zur Bewegungsrichtung des Tisches kann ein aufsetzbarer Querfräswagen verwendet werden.
Die verschieden Schlitzbreiten sowie die Sonderkonturen werden durch Tausch der Fräswerkzeuge ermöglicht.
Biegestation
Ein Hersteller von Beschlägen besitzt eine vollautomatische Umform- und Schweissanlage. Einzuschweißende Blechwinkel werden von außen über einen Rütteltopf zugeführt. Dabei verformen sich die Winkel teilweise jedoch so stark, dass die Schweissanlage sie nicht mehr verarbeiten kann.
Also wurde diese Station zwischen Rütteltopf und Schweissanlage integriert. Sie misst im Durchlauf die Lage von drei relevanten Laschen und biegt die Laschen anschließend per Servoachsen auf das erforderliche Maß.
Honvorrichtung
Eine bestehende Honmaschine mit einem Nadeldurchmesser von 3mm wurde per Hand bedient. Ein Mitarbeiter steckte die zu honenden Teile auf die drehende Honnadel. Verkantete er war die Nadel krumm. Zudem ließen sich die sehr kleinen Teile während des Arbeitsganges schlecht festhalten.
Deshalb wurde die Honmaschine um diese Vorrichtung ergänzt.
Der Bediener setzt die zu honenden Teile in eine Aufnahme ein und schiebt diese, zusammen mit einem Gegehalter, über die Honnadel. Sowohl das rechtwinklige Führen als auch das Gegenhalten werden von der Vorrichtung übernommen.
Übersteigt die Honkraft einen bestimmten Wert, bei dem die Nadel zu brechen droht, rastet eine Sicherung in der Teileaufnahme aus und das Teil dreht mit der Honnadel mit.
Taumelnietmaschine
Vollautomatische Anlage zum Biegen eines Hakens mit gerolltem Gewinde vom Drahtcoil
- Richtstation für Draht
- Klemm- und Vorschubeinheit
- Gewinderollwerkzeug
- Abscherstation
- Handling zur Übergabe an die Biegestation
- Biegen in zwei Ebenen
- Entnemen und Auswerfen
Fräsmaschine für Rillen in Distanzstangen
Schleifbandhalter
Druckzylinder müssen während des Fertigungsprozesses auf einer Drehmaschine überschliffen werden. Diese Tätigkeit wurde bisher von einem Mitarbeiter per Hand erledigt.
Um die Arbeitssicherheit zu erhöhen wird bei dieser Vorrichtung das Schleifband in einem schwenkbaren Bügel geklemmt. Der Bügel kann nach unten auf den Druckzylinder gezogen und zum Schleifen entlang des sich drehenden Zylinders verschoben werden.
Verbrauchtes Schleifband wird mit einem ingetrierten Messer abgeschnitten.
Entgratroboter
In einer Serienfertigung für Aluminiumgehäuse sollen Schweissnähte automatisch entgratet werden. Hierfür steht ein großer Fanuc-Roboter zur Verfügung.
Dieser greift das Gehäuse mit vier Pneumatikspannern und schiebt es lagerichtig gegen einen Anschlag. Anschließend entgratet er das Gehäuse auf einem Bandschleifer.










